Unsere Projekte entstehen in erster Linie aus den Erfahrungen, Perspektiven und konkreten Bedarfen der Sinti* und Roma* Communities. Dieses Wissen verbinden wir mit unterschiedlichen beruflichen Kompetenzen und Erfahrungen und entwickeln daraus praktische Angebote und neue Lösungsansätze.
Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit ist dabei der Perspektivwechsel: Sinti* und Roma* sollen nicht nur Zielgruppe von Projekten oder Gegenstand gesellschaftlicher Debatten sein. Wir möchten Menschen aus den Communities als Wissensgeber*innen, Expert*innen und aktive Gestalter*innen sichtbar machen und ihre Perspektiven in Bildung, Arbeitswelt und gesellschaftliche Diskurse einbringen. So wollen wir langfristig dazu beitragen, einseitige Bilder aufzubrechen und Vorurteile nachhaltig abzubauen.
Gleichzeitig sind unsere Angebote grundsätzlich offen für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Identität oder Lebensgeschichte. Besonders möchten wir Menschen erreichen, die Benachteiligung oder Ausgrenzung erfahren oder denen der Zugang zu bestehenden Angeboten häufig schwerer fällt.
Dabei verfolgen wir einen einfachen Grundgedanken: Vorurteile und Berührungsängste lassen sich dort abbauen, wo Wissen geteilt wird und Menschen miteinander in Austausch kommen. Deshalb verbinden unsere Projekte Bildung, Empowerment, berufliche und digitale Teilhabe sowie Aufklärung mit Begegnung und Austausch. Ob beim gemeinsamen Kochen, im Sprachcafé, beim Bewerbungstraining oder in digitalen Formaten, wir schaffen Räume, in denen Menschen voneinander lernen, miteinander ins Gespräch kommen und sich auf Augenhöhe begegnen können.
Viele unserer Ideen erproben wir zunächst pilotweise und bedarfsorientiert. Wir sammeln Erfahrungen, nehmen Rückmeldungen auf und entwickeln funktionierende Ansätze Schritt für Schritt weiter. Unsere Arbeit verstehen wir deshalb auch als Projektschmiede: einen Raum, in dem aus Community-Wissen, fachlicher Expertise und praktischer Erfahrung neue Formate entstehen, die langfristig etabliert und weitergetragen werden können.
Aktuell werden unsere Projekte ehrenamtlich und aus Eigenmitteln getragen. Die folgenden Einblicke zeigen eine Auswahl von Formaten, die wir bereits praktisch umgesetzt oder pilotweise erprobt haben.







